Eckersmühlen – Auch uns bescherte Sturmtief Sabine mehrere Einsätze.

Auch wir blieben von Sturmtief Sabine nicht verschont.
Wie bereits angekündigt traf in den Morgenstunden des 10.02 das Sturmtief Sabine auf uns. Um 8:30 ging es dann auch bei uns los, dass sich der Melder, das Handy und die Sirene bemerkbar machten. Rein in die Klamotten, raus zum Feuerwehrhaus, rein in den Schutzanzug und auf ins Fahrzeug. Noch schnell bei der Leitstelle in Schwabach melden und schon ging es los für uns auf die RH7 zwischen Eckersmühlen und Wallesau. Angekommen an der Einsatzstelle, war auch schon der Kreisbauhof vor Ort und hatte den Baum bereits beseitigt. Wir meldeten uns zurück bei der Einsatzzentrale und fuhren wieder zurück. Auf dem Rückweg ging es dann weiter, Baum auf Fahrbahn meldete uns eine Passantin. Also wieder Blaulicht an und weiter zur nächsten Einsatzstelle. Vor Ort angekommen, Erkundung durch den Einsatzleiter, rein in die Schnittschutzhose, raus mit der Kettensäge und los geht es, den Baum beseitigen, die Straße reinigen und wieder zurück ins Auto. Keine 2 Minuten war der Einsatz vorbei, hat uns der nächste Baum gerufen, also wieder Blaulicht an, 2 Fahrzeug noch mit besetzen und los geht’s. Vor Ort wieder das gleiche Spiel, Straße sperren und Baum beseitigen. Danach ging es dann wieder erstmal ins Feuerwehrhaus auf Bereitschaft, erstmal was trinken und die Sägen wieder einsatzklar machen. Nach einer kurzen Verschnaufpause forderte die Kreiseinsatzzentrale uns noch einmal an, da wieder auf der RH7 ein Baum auf der Fahrbahn gemeldet war. Also besetzten wir wieder die Autos, Blaulicht und Martinshorn an und los geht’s Richtung Einsatzstelle. Nach absuchen der Fahrbahn nach einem Baum rückten wir wieder unverrichteter Dinge mit der Meldung “Fehlalarm” wieder ein. 4 Einsätze waren nun abgearbeitet und wir verließen nach 4 Stunden zum ersten Mal das Feuerwehrhaus an diesem Tag. Nachdem wir kaum 3 Stunden ohne Einsatz hatten, ging es wieder von vorne los, Melder pfeifen, Handy Klingeln und die Sirenen laufen an, bereits zum 3 mal am diesem Tag. Wieder ging es auf die RH7 wo ein Baum die Fahrbahn versperren sollte und auch wieder war kein Baum zu finden und wir rückten wieder ein, der ein oder andere war dabei etwas frustriert.

Nun wurde es ruhig und wir konnten in Ruhe zuhause Abendessen oder noch unseren alltäglichen Aufgaben nachgehen, bis uns um kurz vor 21 Uhr die  ILS Mittelfranken Süd anforderte. Baum droht zu fallen, ertönte aus dem Melder der Kameraden und wieder sprangen sie auf um der Gefahr Herr zu werden. An der Einsatzstelle angekommen erkundete der Einsatzleiter die Einsatzstelle und beschloss den Baum umzulegen. Also wieder Kettensäge raus, Straße sperren und schon ging es los, ein gekonnter Schnitt und schon lag er vor uns, der Baum. Wir Schnitten die Fahrbahn noch frei, räumten den Baum bei Seite und rückten wieder ein. Während der eine sich gerade wieder Umzug und andere gerade den Papierkram erledigten, klingelte das Telefon, “Ein Baum droht auf die Straße zu fallen, sagte ein Passant” also wieder rein in die Klamotten, rauf aufs Fahrzeug, noch einen Einsatz anlegen lassen und los ging es Richtung Haimpfarrich. Nach dem Erkunden dann die Entwarnung, es besteht keine Gefahr und wir rückten wieder ein. Zuhause angekommen waren die Beine gerade hochgelegt oder die Dusche gerade aufgedreht als uns die Leitstelle uns noch einmal um kurz vor 23 Uhr anforderte, da Richtung Hofstetten wieder ein Baum drohte auf die Fahrbahn zu stürzen. Nachdem wir wieder ausgerückt waren, das Gebiet abgesucht hatten und wieder unverrichteter Dinge eingerückt sind, war der Tag dann endlich für uns abgeschlossen und wir konnten in Ruhe schlafen gehen.

Und wenn man dann um 21:30 Uhr während des Einsatzes noch so ein tolles Bild von der Mannschaft machen kann, dann hat man alles richtig gemacht, die Kameraden sind gekommen, weil sie helfen wollten, arbeiteten super zusammen und haben die Kameradschaft um die es bei der Feuerwehr geht aktiv gelebt. Ich bin stolz ein Teil dieses Teams zu sein und mit den Jungs und Mädels unserer Wehr für den Schutz der Bevölkerung zu sorgen.

Gott zur Ehr – Dem nächsten zur Wehr