Eckersmühlen – Mit einer Alarmübung wurden die Floriansjünger von ihrem Kommandanten überrascht und gefordert. Ein Abbruchhaus in der Dorfmitte von Eckersmühlen bot ein hervorragendes Übungsobjekt um sich mal so richtig „auszutoben“.

Ein Bauunternehmen in Eckersmühlen war im Begriff ein altes Bauernhaus abzureißen. So vereinbarte Kommandant Markus Toholt kurzerhand mit dem Unternehmen, dass die Feuerwehr dort mal eine realitätsnahe Übung durchführen würde.

Am Samstag vor einer Woche ging dann nachmittag die Sirene und die Kameraden wurden davon überrascht. Der Buschfunk hatte diesmal dicht gehalten und so dachten alle es wäre ein echter Einsatz. Schnell waren die beiden Fahrzeuge besetzt und man konnte ausrücken. Erst als dann auch die Kameraden aus Birkach auf dem Plan erschienen, statt wie normalerweise die Rother Kollegen, schwante einigen, dass es sich hier um eine Übung handelte.

Angenommen wurde ein Wohnhausbrand bei dem Personen in Gefahr waren. Der Löschangriff wurde schnell vorbereitet und durchgeführt. Die Atemschutzgeräteträger, die sich bereits auf der Anfahrt ausrüsteten, konnte auch schnell im verrauchten Gedäude die „Verletzten“ retten. Dabei kam es zu einer Schrecksekunde, da ein Atemschutzgeräteträger selbst zum Verletzten wurde und gerettet werden musste. Wie sich herausstellte, war dies aber auch Teil der Übung.

Unter den Augen von Kreisbrandinspektor Roland Ritthammer und mit Unterstützung der Drohneeinheit wurde der „Einsatz“ zügig und effektiv abgearbeitet. Natürlich gab es auch hier Punkte die man besser machen konnte, aber insgesamt bewiesen die Kameraden aus Eckersmühlen und Birkach, dass wenn es drauf ankommt, sie ihren Job verstehen.

Wir danken an dieser Stelle der Firma Stähle, für die Möglichkeit diese Übung so durchzuführen und Justine Heim, von der Freiwillige Feuerwehr Roth, für die tollen Bilder.