Eckersmühlen – Im April erwacht die Feuerwehr aus dem Winterschlaf. Nicht das sie in den Wintermonaten untätig ist, aber dann fängt dann wieder der normal Übungsbetrieb in allen Bereichen an, weil die Kameraden wieder draußen üben können. In Eckersmühlen stand neben den Jugendübungen die Übung der gesamten Wehr auf dem Programm. Auch die beiden Löschgruppen in Hofstetten und Haimpfarrich waren fleißig.

Die Übung der gesamten Wehr stand dieses Mal ganz im Zeichen des Teambuilding, früher hat man dazu Kameradschaftsförderung gesagt. Kommandant Markus Toholt hatte vier Stationen vorbereitet, bei denen die vier willkürlich gebildete Teams, aus allen Teilen der Wehr, nicht alltägliche Aufgaben lösen mussten. So musste Bierkästen bewegt werden, Kübelspritzen “gerettet” werden, das neue Schlauchpaket wurde vorgestellt und ein Biertisch musst mit Bierflaschen angehoben werden, ohne die Hände dazu zu benutzen.

Die Jugend beschäftigte sich im April mit dem Thema “Technische Hilfeleistung”. Zunächst wurde dieses Thema in einem Unterricht von allen Seiten beleuchtet. In der zweiten Übung im April wurden dann praktisch das Gelernte umgesetzt. So musste eine Person aus einer Grube gerettet werden. Eine weitere Person war bei einem Unfall mit einem landwirtschaftlichem Gerät eingeklemmt worden und musste schnell befreit werden, da Gefahr im Verzug war. Dabei wurden die Jugendlichen auch mit der Betreuung von Angehörigen und “selbsternannten” Helfern konfrontiert und wie man mit diesen umgeht.

Mittlerweile etabliert hat sich der St.-Florians-Stammtisch. Immer mehr Kameraden und Mitglieder des Vereines finden den Weg am letzten Freitag im Monat ins Feuerwehrhaus. Bei einer Brotzeit – es findet sich immer einen der was ausgibt –  und Kaltgetränken wurden schon so manche Probleme geklärt, Neuigkeiten ausgetauscht und so machen Dinge besprochen, da auch nicht unbedingt etwas mit Feuerwehr zu tun haben.

In diesem Monat hat die Feuerwehr auch einen Kindergeburtstag besucht. Das Geburtstagskind Max hatte sich nicht sehnlicher gewünscht als einen Feuerwehrgeburtstag. Da eine Feier im Feuerwehrhaus aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht möglich war, kam die Feuerwehr zu ihm nach Hause. Die Kameraden, vorstand Steffen Schaefer, Jugendbetreuer Max Besold sowie Nina und Denise aus der Jugendabteilung, hatten ein paar Spiele im Gepäck. Es wurde ein lustiger Nachmittag, mit vielen zukünftige Feuerwehrleuten.

Auch vier Einsätze waren in diesem Monat zu bewältigen. Zwei Türöffnungen, ein Verkehrregelung wegen eines Unfalls und ein Entstehungbrand eines Grünabfallcontainers. Leider kam die Hilfe bei den Türöffnungen für die Betroffenen zu spät, aber bei dem Brand konnte frühzeitig Schlimmeres verhindert werden.