Eckersmühlen – Die Freiwillige Feuerwehr Eckersmühlen hatte die Möglichkeit in einem Abrisshaus in Roth unter fast realen Bedingungen eine Sonderübung durchzuführen. Mit Atemschutz, C-Rohr und Feuerwehraxt bewaffnet konnten die Kameradinnen und Kameraden üben, wie man Türen und Fenster öffnet sowie verschiedene Löschtechniken ausprobieren.

Am Samstag um 8.30 Uhr machten sich die Kameradinnen und Kameraden mit zwei Fahrzeugen auf nach Roth. Hier konnten sie, auf Initiative des neue Kommandanten Markus Toholt, in einem Abrisshaus üben und sich “austoben”.

Mittels Nebelmaschine wurde das Haus stark verraucht, so dass für die Atemschutzgeräteträge fast Realbedingungen herrschten. Zwei Dummies, eine stellte einen Erwachsenen und die andere ein Kind dar, mussten im Haus gesucht und “gerettet” werden. Dabei spielte die Zeit eine große Rolle. So musste so manche Tür unsanft geöffnet werden, während die anderen Kameraden einen Löschangriff von außen vortrugen.

Nach der einsatznahe Übung begann der Lernteil der Übung. So wurden verschiedene Techniken vermittelt, wie man Türen und Fenster schnell und fachgerecht öffnet. Darüber hinaus wurde geübt, wie man in Bedarfsfall Böden oder Decken öffnet, um sich einen Zugang in das darunter oder darüber liegende Stockwerk zu verschaffen.

Der Hauseigentümer des Abrisshauses, der sich einen Eindruck über die Leistungsfähigkeit der Wehr verschaffen konnte, lud die Kameradinnen und Kameraden dann im Anschluss noch zu einer Übungsnachbesprechung in Form einer deftigen Brotzeit ein.