Eckersmühlen – Am Wochenende fand der 37. Kreisjugendfeuerwehrtag in Eckersmühlen statt. Von Freitag bis Sonntag trafen sich über 500 Jugendliche und ihre Betreuer zum Wettkampf und zum Spaß haben. Leider machte das Element, das die Feuerwehr eigentlich zum Löschen braucht, von oben das Ganze zum „Kreisjugendregenwehrtag“.

Am Freitag sah es noch gut aus, als die ersten Jugendgruppen am Festplatz in Eckersmühlen eintrafen und ihre Zelte aufschlugen. Der Kommandant der Eckersmühlener Wehr, Philipp Erlbacher, und sein Jugendwart Steffen Schaefer mit seiner Mannschaft, hatten schon alles vorbereitet und so wartete eine Kinoleinwand für ein Open-Air-Kino, ein Menschenkicker sowie ein Kletterfelsen auf die Jugendlichen als Rahmenprogramm zu den geplanten Wettkämpfen. Darüber hinaus standen noch zahlreiche Verkaufsstände mit vielen Leckereien bereit. Kreisjugendfeuerwehrwart Matthias Hiltner und alle anderen freuten sich, dass es nun endlich losging mit dem 37. Kreisjugendfeuerwehrtag in Eckersmühlen.

Am Samstagmorgen dämpfte Petrus etwas die gute Stimmung und stellt den Regen an, der den Kreisjugendfeuerwehrtag auch die ganze Zeit begleiten sollte. Die Jugendgruppen der 35 teilnehmenden Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis und von anderswo, so war auch eine Jugendgruppe aus Polen vertreten, die gemeinsam mit ihrer Partnerwehr aus Wendelstein teilnahmen, ließen sich aber nicht die gute Laune verderben.

Pünktlich um 12 Uhr eröffnete Landrat Herbert Eckstein den Kreisjugendfeuerwehrtag und Matthias Hiltner schickte gemeinsam mit Steffen Schaefer die Teilnehmer auf die Dorfrally durch Eckersmühlen. Hier mussten Fragen zu Eckersmühlen beantwortete werden, und an vier Stationen Geschicklichkeit und Teamgeist unter Beweis gestellt werden. So galt es beim Schützenverein die Treffsicherheit mit dem Luftgewehr zu zeigen. Bei den Fischern, die ihre Station am Eisenhammer aufgeschlagen hatten, musste die Angel zielgenau geworfen werden. Die dritte Station war beim TV Eckersmühlen auf dem Sportplatz. Hier konnten die Jugendlichen Punkte beim Torwandschießen sammeln. Die letzte oder erste Station, je nach Route, war das Feuerwehrhaus Eckersmühlen. Beim Baumstammlaufen standen Teamgeist und Absprache im Vordergrund um auf viele Punkte zu kommen.

Durch das Wetter wurde der geplante Freiluftgottesdienst in die Mehrzweckhalle verlegt und auch der traditionelle Festzug der Jugendlichen musste leider ausfallen. Pfarrer Bernhard Nikitka gelang es aber gemeinsam mit dem Gospelchor „Querbeet“ aus Wassermungenau, einen kurzweiligen und für alle Beteiligten lustigen Gottesdienst zu gestalten, so dass alle das schlechte Wetter vergaßen.

Nach dem Abendessen, dass leider auch etwas länger dauerte, wurde schnell das Freiluft-Kino zum Inhouse-Kino umgebaut. Mit Luke Skywalker, Chewbacca, Keylon Ren und Rey startet man in die Nacht. Auf dem Zeltplatz wurde trotz des nassen Wetters so manche Polonäse gefeiert und auch die Gesangsstimmen wurden zum Klingen gebracht. Hier nochmals vielen Dank an die Nachbarn, die das Ganze mit großer Geduld mitgemacht haben.

Am Sonntag begann der Tag mit dem Weckruf der Hornisten des Feuerwehr Eckersmühlen, die übrigens die einzige reine Hornistengruppe dieser Art einer Feuerwehr in Bayern ist. Nach dem Frühstück begann der Hauptteil des Kreisjugendfeuerwehrtages. Beim Spiel ohne Grenzen konnte Jugendlichen zeigen, was sie feuerwehrtechnisch draufhaben. So musst aus Saugschläuchen ein Saugschlauchmann gebaut werden, von einem aufzubauenden Steckleiterbock musste ein Ziel mittels Kübelspritze getroffen werden, es musste das Haus vom Nikolaus mit C-Schläuchen gelegt werden und auf ein Gerüst musste ein C-Schlauch mit angekuppelten C-Rohr hochgezogen werden.

Alle Jugendlichen waren mit Feuereifer bei der Sache und so konnten die  Mitgleider der Kreisfeuerwehrführung, die als Schiedsrichter fungierten, viele gute Leistungen notieren und viele Punkte vergeben.

Pünktlich zu Siegerehrung nach dem Mittagessen hörte dann auch Regen auf und Landrat Herbert Eckstein, unterstützt von Kreisjugendfeuerwehrtwart Matthias Hiltner und Jugendwart Steffen Schaefer, konnten zur Tat schreiten. Die gestifteten Pokale für die Plätze 1 bis 10 wurden überreicht und alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde. Sieger war in diesem Jahr die Gruppe 1 der Jugendfeuerwehr Abendberg, die auch den Wanderpokal mitnahmen, gefolgt von der Gruppe 2 der Jugendefeuerwehr Spalt und der Gruppe 1 der Jugendfeuerwehr Gustenfelden.

Der Kreisjugendfeuerwehrtag war trotz des schlechten Wetters ein voller Erfolg und es konnten gemeinsam mit dem Team von “Bad Day Coffee” bei einer Spendenaktion noch 150 Euro für die Stiftung „Hilfe für Helfer“ gesammelt werden. Alle Teilnehmer freuen sich auf den 38. Kreisjugendfeuerwehrtag der voraussichtlich in Hilpoltstein stattfinden wird.

Die Platzierungen im Einzelnen:

1. Abenberg 1, 2. Spalt 2, 3. Gustenfelden 1, 4. Abenberg 2, 4. Röttenbach – Mühlstetten, 6. Regelsbach, 7. Aurachhöhe, 8. Büchenbach, 9.´Großweingarten 2, 10. Thalmässing 1, 11. Pfaffenhofen, 12. Jahrsdorf, 13. Untermässing, 14. Eysölden 1, 15. Offenbau 1, 16. Wendelstein / Zukowo , 17. Petersgmünd – Mauk, 18. Hilpoltstein, 19. Großweingarten 1, 19. Spalt 1, 19. Wendelstein, 22. Roth, 23. Heideck, 24. Herrnsberg, 25. Pleinfeld 1, 26. Meckhausen, 27. Bernlohe, 28. Eysölden 2, 29. Obermässing 3, 30. Obermässing 4, 31. Leerstetten 2, 32. Rothaurach, 33. Wendelstein / Raubersried, 34. Pleinfeld 2, 35. Obermässing 1, 36. Leerstetten 1, 37. Schwand, 38. Kammerstein 1, 39. Thalmässing 2, 40. Obermässing 2, 41. Rednitzhembach, 42. Eckersmühlen, 42. Rohr, 44. Offenbau 2, 45. Gustenfelden 2, 46. Kammerstein 2, 47. Greding 1, 48. Greding 2, 49. Roth – Birkach

Wir danken unseren unterstützenden Firmen: die Firma Simm Spielwaren GmbH für die “Pokale”, der Firma Gerüstbau Bachhuber für die beiden Gerüste, dem Team Challenge für die Bereitstellung der Getränkeflaschen. Für die finanzielle Unterstützung danken wir der Sparkasse Mittelfranken Süd, der Firma Heinrich Raum GmbH&Co KG, der Firma Metallbau Werner Tausch, der Firma Kfz-Service Kulka, der Firma Dirsch Holzbau GmbH, der Firm Baustoff Stähle sowie der Physiotherapiepraxis Kerstin Klink.