Eckersmühlen – Die Eckersmühlener Kerwa war wieder ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Der Kerwahaufen machte wieder einen tollen Job und auch die Feuerwehr war wieder voll mit dabei. Der einzige der nicht so mitspielte war der Kerwa-Baam. Aber alles der Reihe nach ….

Am Freitag begann die Kerwa wie immer mit dem Einzug der Vereine. Die Feuerwehr Eckersmühlen war mit einer starken Abordnung von Aktiven und Jugendfeuerwehrlern vertreten. Zünftig ging es zu beim Anstich der „ersten“ Fasses durch den Bürgermeister und es wurde noch die eine oder andere Maß bis in die Morgenstunden geleert.

Der Samstag begann mit dem schmücken des Wagens für das Einholen der „Kerwa-Baams“. Dazu traf die Jugend der Feuerwehr Eckersmühlen in Hofstetten und schmückten dort den Wagen. Es wurde auch wieder das Schild, dass die Nummer des Baumes, die 42, auswies vorbereitet. Danach ging es in den Wald um den Baum von dort zu holen. Schon dort „wehrte“ sich der mit 26 Meter zwar nicht der höchste, aber auf jeden Fall einer der schwersten Bäume in der Geschichte der Kerwa-Bäume, sehr gegen das „Holen“.

Als mit vereinten Kräften der Baum dann doch auf den Weg und zum Festplatz gebracht wurde, mussten dort festgestellt werden, dass der Ständer in dem der Baum befestigt wird, anscheinend angefahren und beschädigt wurde. Leider hat der Unfallverursacher ist nicht für nötig befunden den Schaden zu melden. Nachdem dies von der Feuerwehr nachgeholt worden war, ging es ans Aufstellen.

Durch den Wind, die Dicke und Schwere des Baumes sowie des Schadens am Ständer gestaltete sich dieses Unterfangen als sehr problematisch. Nachdem um 17.30 Uhr der Baum immer noch nicht stand, entschied Kommandant Philipp Erlbacher die maschinelle Hilfe von Dieter Rohm, vom Biomassehof Rohm aus Hofstetten in Anspruch zu nehmen. Dieser sichert dann mit schweren Gerät den Baum, so dass dieser dann doch noch in die Senkrechte gebracht werden konnte.

Die Nachtwache verlief weitestgehend ruhig. In diesem Jahr durften, mit Erlaubnis der Eltern, auch Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit wachen. Beim Lagerfeuer unterm Sternenzelt wurde die Nacht nicht lang und bald wurde es hell und man konnte ohne besondere Vorkommnisse die Zelte abbrechen.

Am Sonntag folgte der traditionelle Kirchgang mit Fahnenbegleitung der Vereine mit anschließendem Frühschoppen. Leider musste im Laufe des Tages der erst am Vortag aufgestellte Baum wieder „umgelegt“ werden. Das drohende Unwetter und der beschädigte Ständer sorgten dafür, dass der Baum aus Sicherheitsgründen kontrolliert zu Fall gebracht werden musste.

Mit dem Frühschoppen beim Gugel und dem anschließenden Ausklang im Bierzelt am Kerwa-Montag ging auch diese Kirchweih weitgehend friedvoll zu Ende. Der Kirchweihhaufen, der Festwirt und alle Mitwirkenden haben wieder für eine super Kerwa gesorgt. Alle waren zufrieden und Eckersmühlen kann stolz auf seine Kerwa sein. Bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: „Wer hat Kerwa, mir ham Kerwa ….“