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Eckersmühlen – Eine Kameradin und zehn Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eckersmühlen legten die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung (THL) der Stufe 1 in Roth mit Erfolg ab. 

LP-THL-2015(87) (Copy)Für die Feuerwehr Eckersmühlen war diese Art der Leistungsprüfung eine Premiere, da Schere und Spreizer, sprich der hydraulische Rettungssatz, nicht zu den Ausstattungsmerkmale der Fahrzeuge am Standort Eckersmühlen gehören. Aus diesem Grund wurde die Leistungsprüfung auch mit zwei Fahrzeugen abgelegt – dem hauseigenem LF 10/6 und dem Rüstwagen RW 2 aus Roth. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei der Feuerwehr Roth für die Bereitstellung ihres Fahrzeuges bedanken.

Im RahLP-THL-2015(36) (Copy)men der Leistungsprüfung wird ein Verkehrsunfall mit einem PKW und einer eingeklemmten Person angenommen. Unser Vorstand Werner Braun spielte hier die tragende Rolle des Verunfallten, den es fachgerecht und in einer bestimmten Zeit zu Betreuen und zu retten galt.

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Unter den prüfenden Augen der Schiedsrichter Kreisbrandmeister Stefan Schwarz aus Spalt, Kommandant Francis Caligari aus Mosbach und unserem ehemaligem Kommandanten Michael Isemann sowie, als Beobachter, Kreisbrandinspektor Roland Ritthammer stellten die Prüflinge ihr Können unter Beweis. Dabei war nicht nur Geschwindigkeit sondern auch Kenntnis der Fahrzeuge und Gerätschaften gefragt.

Am Ende konnten die Feuerwehrfrau Jacqueline Toholt sowie die Feuerwehrmänner Rudi Brunner, Karl Gugel, Helmut Koch, Hannes Kosmann, Florian Kulka, Thomas Müller, Walter Schüssel, Markus Toholt, Sean Toholt und Steffen Schaefer das Leistungsabzeichen THL in Bronze und die Glückwünsche der Schiedsrichter entgegennehmen.

LP-THL-2015(80) (Copy)Roland Ritthammer brachte seine Freunde zum Ausdruck, dass auch Wehren sich mit dieser Art der Leistungsprüfung beschäftigen, die nicht über das Gerät am Standort verfügen. In der heutigen Zeit, in der immer weniger ehrenamtlichen Helfer, auch bei den großen Wehren, tagsüber zur Verfügung stehen, ist es wichtig, dass auch die Nachbarwehren wissen um was es geht, so Ritthammer. Am meisten war er begeistert, dass auch “alte Haudegen” sich nochmals einer solchen Prüfung unterzogen haben.

Nachdem die Fahrzeuge wieder aufgerüstet und ordentlich aufgeräumt waren, wurde die Prüfung noch in geselliger Runde bei einem leckeren Essen und entsprechender innere Befeuchtung nach besprochen.

Danke an die Kameraden für die Teilnahme an den Übungen und der Prüfung zum Leistungsabzeichen. Danke auch an die Schiedsrichter und den Kreisbrandinspektor für die Zeit. Und vor allem einen großen Dank an Michael Isemann für die geduldige und fachgerechte Vorbereitung auf die Prüfung.